Für Bewerber / Über mich
Über mich
Sabine Vockrodt.
Ich weiß, wie die andere Seite liest.
Seit 1995 habe ich ohne Unterbrechung eigene Teams aufgebaut und geführt und die Einstellungsgespräche dafür selbst geführt. Heute schreibe ich für Unternehmen die Stellenanzeigen, auf die Sie sich bewerben.
Woher ich das weiß
Ich habe viele Jahre auf der Seite des Tisches gesessen, an der über Bewerbungen entschieden wird. Für meine eigenen Teams habe ich die Stellen ausgeschrieben, die Unterlagen gelesen und die Gespräche geführt. Wenn Bereichsleiter anderer Abteilungen einstellten, saß ich oft beratend mit am Tisch.
Personalerin war ich dabei nie. Ich habe Stellenmärkte geleitet, und die Unternehmen, die dort gesucht haben, haben mich daran gemessen, ob ihre Stellen besetzt wurden. Eine Anzeige, auf die sich niemand Passendes bewarb, war mein Problem.
Das ist der Grund, warum ich Ihnen helfen kann. Ich kenne beide Papiere: die Anzeige, auf die Sie antworten, und die Bewerbung, die darauf zurückkommt.
Bild: mit KI-Unterstützung erstellt
In Zahlen und Stationen
Teams in wechselnden Größen aufgebaut und geführt, Einstellungsgespräche selbst geführt.
Geleitet und zum Teil selbst aufgebaut. Darüber haben Unternehmen Leute für Marketing, Personal, Druck und das Gesundheitswesen gesucht, bis hin zu Feuerwehr und Rettungsdienst.
Mehrere hundert Personalverantwortliche geschult, von Hamburg bis München. Zum Teil speziell für das Gesundheitswesen, mit Teilnehmenden aus Ärzteschaft und Pflege.
Bei den Round Tables des Fachmagazins Personalwirtschaft mitdiskutiert. 2026 in der Jury des TALENTpro Award.
Warum ich Floskeln sofort erkenne
Zwanzig Jahre lang habe ich denselben Satz am Telefon gehört: „Ihr Stellenmarkt funktioniert nicht.“ Meistens lag es nicht am Stellenmarkt, sondern an der Anzeige. Dynamisches Team, flache Hierarchien, abwechslungsreiche Aufgaben. Das hätte fast jedes Unternehmen schreiben können.
Daraus wurde irgendwann ein Bullshit-Bingo für Stellenanzeigen, das ich zusammen mit Wolf Reiner Kriegler gebaut und auf einer der frühen Zukunft-Personal-Messen vorgestellt habe. Wir hatten Spaß.
Was ich dabei gelernt habe, gilt auf Ihrer Seite des Tisches genauso. Teamfähig, belastbar, hohe Einsatzbereitschaft: In Bewerbungen stehen dieselben Floskeln, nur in die andere Richtung. Wer sie liest, überspringt sie. Was hängen bleibt, ist ein Satz mit einem Beispiel, das nur von Ihnen stammen kann.
Wie ich arbeite
Auch wenn es unbequem ist. Freundlich, aber ohne Umweg.
Keine Zahl in Ihren Unterlagen, die Sie im Gespräch nicht erklären können. Die erste Nachfrage würde sie auffliegen lassen.
Ich stelle die Fragen und sage Ihnen, wie Ihre Antworten auf der anderen Seite ankommen. Wohin Sie gehen, entscheiden Sie.
Und sonst
Privat koche ich deutsche Hausmannskost. Königsberger Klopse, die Rouladen meiner Mutter, und Schwindt, ein Familienrezept aus Schweine- und Rinderbraten. Den Namen muss man nicht erklären.
Und ich interessiere mich für Wohnen und Einrichten, weniger für Deko als für die Frage, ob ein Raum funktioniert: wie die Dinge angeordnet sind, ob etwas einen Zweck hat. Das ist ungefähr dieselbe Frage, die ich einem Lebenslauf stelle.
Meine Firma sitzt in Berlin. Ich arbeite vor Ort und online in ganz Deutschland.
Fragen an mich
Sind Sie Personalerin?
Nein. Ich habe Stellenmärkte geleitet und für meine eigenen Teams eingestellt, von der Ausschreibung bis zum Gespräch. Heute schreibe und prüfe ich Stellenanzeigen für Unternehmen. Ich kenne die Vorauswahl also aus eigener Praxis, nicht aus einer Personalabteilung.
Sie beraten auch Arbeitgeber. Ist das kein Widerspruch?
Nein. Arbeitgeber wollen Bewerbungen von Menschen, die zur Stelle passen, und Sie wollen eine Stelle, die zu Ihnen passt. Ich arbeite auf beiden Seiten an derselben Frage. Namen von Kunden nenne ich auf keiner der beiden Seiten.
Wo sitzen Sie, und muss ich dafür nach Berlin kommen?
Meine Firma sitzt in Berlin. Sie müssen nicht herkommen: Alles funktioniert auch per Video, in ganz Deutschland. Wenn Sie in Berlin wohnen und sich lieber treffen, geht das auch.
Wie geht es weiter?
Sehen Sie sich an, was ich für Sie tun kann. Oder finden Sie zuerst heraus, wo Sie gerade stehen.